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Zurück zur Übersicht 31. März 2026

Die Heilige Woche

Das Bild stellt die Heilige Woche anschaulich vor Augen - das Heilsgeschehen von Karfreitag bis Ostern. Links sehen wir das offene Grab. Der schwere Stein ist weggerollt. Noch liegt Dunkelheit darin – und doch strömt bereits Licht heraus. Es ist kein lautes, triumphales Licht, sondern ein stilles, hoffnungsvolles Leuchten. Das Grab ist nicht mehr Endpunkt – es wird zum Anfang. Rechts auf dem Hügel stehen die drei Kreuze. Sie erinnern an Karfreitag, an Leid, Schmerz und scheinbare Niederlage. Doch sie stehen nicht mehr im Dunkel – sie sind umgeben von einem farbigen Himmel, von Licht, das den neuen Tag ankündigt.

Die Mitte des Bildes verbindet beides: Kreuz und leeres Grab, Tod und Leben, Dunkel und Licht. Das ist die Botschaft der Heiligen Woche: Gott geht den Weg ganz hinab – bis ins Leiden und in den Tod. Aber er bleibt nicht dort stehen. Seine Liebe ist stärker als das Grab. Auffällig ist: Das Licht kommt nicht von aussen – es scheint aus dem Grab selbst. Als wollte das Bild sagen: Dort, wo wir das Ende erleben, beginnt Gott etwas Neues. Die Heilige Woche ist kein schöner Umweg am Leid vorbei. Sie ist der Weg hindurch – getragen von einer Liebe, die stärker ist als der Tod:

Denn, das Kreuz steht noch – aber das Grab ist schon leer.